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Kinderfreibetrag Steuern Schweiz: Was gibt es für Familien?

Familie mit Kindern vor dem Schweizer Parlamentsgebäude in Bern, symbolisch für Kinderfreibetrag Steuern Schweiz

Stand der Angaben: 12. July 2026

Der Begriff Kinderfreibetrag Steuern Schweiz führt oft zu Verwirrung, denn ein direkter «Kinderfreibetrag» wie in Deutschland existiert in der Eidgenossenschaft nicht. Stattdessen gibt es in der Schweiz ein System aus Kinderabzügen, Abzügen für Drittbetreuungskosten und Familienzulagen, das Familien steuerlich entlastet und finanziell unterstützt. Als Vater mit Blick aufs Familienbudget habe ich mich intensiv mit diesen Regelungen für unsere Familie im Thurgau auseinandergesetzt – und es lohnt sich, die Details genau zu kennen.

Kurz zusammengefasst: In der Schweiz gibt es keinen «Kinderfreibetrag» im deutschen Sinne. Stattdessen profitierst du von Kinderabzügen in der Steuererklärung, Abzügen für Drittbetreuungskosten (z.B. Kita, Tagesmutter) und den monatlichen Familienzulagen (Kinder- und Ausbildungszulagen). Die genaue Höhe der steuerlichen Entlastung durch den Kinderfreibetrag Steuern Schweiz-Äquivalent hängt stark von deinem Wohnkanton und deiner Gemeinde ab.
📋 Das Wichtigste in Kürze
  • Kein direkter Kinderfreibetrag: In der Schweiz gibt es stattdessen Kinderabzüge und Familienzulagen.
  • Kinderabzüge: Auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene von der Steuer abziehbar, Beträge variieren stark.
  • Drittbetreuungskosten: Abzüge für Kita, Tagesmutter, Hort – bis zu CHF 10’100 auf Bundesebene (Stand 2026).
  • Familienzulagen: Monatliche Auszahlungen (mind. CHF 200 Kinderzulage, CHF 250 Ausbildungszulage pro Kind).
  • Kantonale Unterschiede: Die Höhe der Abzüge ist je nach Wohnkanton und Gemeinde sehr unterschiedlich.
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Hannes Nagel, Autor: „Als Vater mit Blick aufs Familienbudget: Viele Familien in der Ostschweiz unterschätzen die steuerlichen Entlastungen für Kinder und verschenken so bares Geld. Ich habe unsere Steuererklärung genau geprüft und festgestellt, dass die Kinderabzüge einen echten Unterschied machen.“

🤔 Was bedeutet Kinderfreibetrag Steuern Schweiz?

In Deutschland ist der Kinderfreibetrag ein fester Betrag, der vom zu versteuernden Einkommen abgezogen wird. In der Schweiz ist die Situation anders und oft komplexer, da wir ein föderalistisches Steuersystem haben. Das bedeutet, dass nicht nur der Bund, sondern auch jeder der 26 Kantone und über 2000 Gemeinden eigene Steuergesetze und Abzugsmöglichkeiten festlegen. Wenn du also nach dem «Kinderfreibetrag Steuern Schweiz» suchst, meinst du im Grunde die verschiedenen Möglichkeiten, wie du als Familie in der Schweiz steuerlich entlastet wirst. Die wichtigsten Säulen dieser Entlastung sind:
  • Kinderabzüge: Feste Beträge pro Kind, die du von deinem Einkommen oder Vermögen abziehen kannst.
  • Abzüge für Drittbetreuungskosten: Kosten, die dir für die externe Betreuung deiner Kinder entstehen (Kita, Tagesmutter, Hort).
  • Familienzulagen: Monatliche Zahlungen, die dir nicht von der Steuer abgezogen, sondern direkt ausbezahlt werden.
Diese Kombination aus Abzügen und direkten Zahlungen stellt sicher, dass Familien in der Schweiz finanziell unterstützt werden. Die genaue Höhe der Entlastung hängt jedoch stark davon ab, wo du wohnst und wie hoch dein Einkommen ist.

📊 Kinderabzüge in der Steuererklärung: So funktioniert’s

Die Kinderabzüge sind die wichtigsten steuerlichen Entlastungen für Familien in der Schweiz und kommen dem deutschen Kinderfreibetrag am nächsten. Du kannst sie in deiner Steuererklärung geltend machen, um dein steuerbares Einkommen zu reduzieren. Es gibt Kinderabzüge auf drei Ebenen:
1

Bundessteuer

Auf Bundesebene kannst du einen festen Betrag pro minderjähriges Kind von deinem steuerbaren Einkommen abziehen. Dieser Betrag ist schweizweit einheitlich und liegt aktuell bei CHF 6’600 pro Kind (Stand 2026). Wichtig: Dieser Abzug ist für alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr oder bis zum Abschluss der Ausbildung (max. 25 Jahre) möglich.

2

Kantonale Steuern

Hier wird es komplexer, da jeder Kanton eigene Regeln hat. Die kantonalen Kinderabzüge variieren stark. Einige Kantone bieten höhere Abzüge an, andere tiefere. Es gibt auch Kantone, die zusätzliche Abzüge für Kinder in Ausbildung gewähren. Eine detaillierte Übersicht findest du im Abschnitt zu den kantonalen Unterschieden.

3

Gemeindesteuern

Die Gemeinden übernehmen in der Regel die kantonalen Steuergesetze. Das heisst, die Kinderabzüge auf Gemeindeebene sind meist identisch mit den kantonalen Abzügen. Es gibt jedoch Ausnahmen, bei denen Gemeinden eigene, zusätzliche Abzüge ermöglichen. Es lohnt sich, die spezifischen Regelungen deiner Wohngemeinde zu prüfen.

Wer kann Kinderabzüge geltend machen? Grundsätzlich können Eltern, die die elterliche Sorge für ein Kind haben und für dessen Unterhalt aufkommen, die Kinderabzüge geltend machen. Bei getrennt lebenden Eltern kann dies je nach kantonaler Regelung und der effektiven Betreuungssituation variieren. Oft kann nur ein Elternteil den vollen Abzug beanspruchen, oder es gibt eine Aufteilung.
💡 Insider-Tipp: Wenn du in einer Konkubinatsbeziehung lebst, können die Kinderabzüge nur von einem Elternteil geltend gemacht werden, auch wenn beide für den Unterhalt aufkommen. Plant dies bei eurer Steuererklärung sorgfältig.
Vater erklärt Kindern die Steuererklärung am Computer, Kinderfreibetrag Steuern Schweiz
Die Kinderabzüge können je nach Kanton stark variieren – eine genaue Prüfung lohnt sich.

👶 Abzüge für Drittbetreuungskosten: Unterstützung für arbeitende Eltern

Neben den allgemeinen Kinderabzügen kannst du in der Schweiz auch die Kosten für die externe Kinderbetreuung von den Steuern abziehen. Dies ist besonders relevant für Familien, bei denen beide Elternteile arbeiten oder sich in Ausbildung befinden. Der Abzug für Drittbetreuungskosten (oder auch Kinderdrittbetreuungskosten) ist eine wichtige Entlastung für Familien in der Ostschweiz, die auf Kita, Tagesmutter oder Hort angewiesen sind. Was fällt unter Drittbetreuungskosten? Dazu gehören Ausgaben für:
  • Kindertagesstätten (Kitas) und Kinderkrippen
  • Horte und Mittagstische
  • Tagesfamilien (Tagesmütter/-väter)
  • Schülerhorte und Ferienbetreuung
Nicht abziehbar sind in der Regel Kosten für Freizeitaktivitäten wie Sportvereine, Musikunterricht oder Babysitter, die nur gelegentlich zum Einsatz kommen und nicht primär der Betreuung dienen, damit die Eltern einer Erwerbstätigkeit nachgehen können. Höhe des Abzugs: Auf Bundesebene kannst du aktuell bis zu CHF 10’100 pro Kind und Jahr für Drittbetreuungskosten abziehen (Stand 2026). Auch hier gelten jedoch unterschiedliche kantonale und kommunale Obergrenzen. Einige Kantone haben deutlich höhere Maximalbeträge, andere bleiben unter dem Bundesmaximum. Voraussetzungen für den Abzug: Um diese Kosten abziehen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:
  • Das Kind muss unter 14 Jahre alt sein (oder unter 16 Jahre für manche Kantone).
  • Die Betreuung muss durch Dritte erfolgen und nicht durch Familienmitglieder.
  • Die Kosten müssen aufgrund der Erwerbstätigkeit, Ausbildung oder Invalidität der Eltern entstehen.
  • Es müssen tatsächliche und belegbare Kosten vorliegen.
Es ist ratsam, alle Belege und Rechnungen für die Kinderbetreuung sorgfältig aufzubewahren und bei der Steuererklärung einzureichen. Die kantonalen Steuerämter prüfen diese Angaben genau. Mehr über die Vor- und Nachteile von Kita und Tagesmutter findest du in unserem Ratgeber zu Kita vs. Tagesmutter in der Ostschweiz.

💰 Familienzulagen: Das Schweizer Kindergeld-Äquivalent

Die Familienzulagen sind zwar keine Steuerabzüge im klassischen Sinne, aber eine zentrale finanzielle Unterstützung für Familien in der Schweiz und entsprechen am ehesten dem deutschen Kindergeld. Sie werden monatlich als direkter Betrag ausbezahlt und sind von der Steuer befreit. Arten von Familienzulagen: Es gibt hauptsächlich zwei Arten von Familienzulagen:
  • Kinderzulagen: Für Kinder von der Geburt bis zum 16. Lebensjahr. Der Bundesmindestbetrag liegt bei CHF 200 pro Kind und Monat.
  • Ausbildungszulagen: Für Kinder ab 16 Jahren bis zum Abschluss der Ausbildung (maximal bis zum 25. Lebensjahr). Der Bundesmindestbetrag liegt bei CHF 250 pro Kind und Monat.
Zusätzlich gibt es in einigen Kantonen Geburts- oder Adoptionszulagen, die einmalig ausbezahlt werden. Wer hat Anspruch auf Familienzulagen? Anspruch auf Familienzulagen haben grundsätzlich erwerbstätige Personen (Angestellte und Selbstständige) sowie Nichterwerbstätige mit tiefem Einkommen. Die Zulagen werden über die Arbeitgeber oder die kantonalen Ausgleichskassen ausbezahlt. Hierzu gibt es detaillierte Informationen auf der Website des Bundesamts für Sozialversicherungen bsv.admin.ch. Auch hier gibt es kantonale Unterschiede bei den Mindestbeträgen. Einige Kantone zahlen höhere Familienzulagen aus als der Bund vorschreibt. Für Familien in der Ostschweiz ist es wichtig, die Regelungen des jeweiligen Kantons (Thurgau, St. Gallen, Appenzell etc.) genau zu kennen. Unser Artikel Familienzulagen Schweiz 2026 bietet dir eine umfassende Übersicht.

📈 Kantonale Unterschiede verstehen: Ein Rechenbeispiel

Das Schweizer Steuersystem ist föderalistisch aufgebaut, was bedeutet, dass die Kantone und Gemeinden eine grosse Autonomie bei der Festlegung ihrer Steuersätze und Abzüge haben. Dies führt dazu, dass der «Kinderfreibetrag Steuern Schweiz» je nach Wohnort stark variieren kann. Was in einem Kanton eine grosse steuerliche Entlastung bedeutet, ist in einem anderen Kanton vielleicht nur minimal. Einige Beispiele für kantonale Unterschiede (Stand 2026, ohne Gewähr):
Kanton Kinderabzug (min.) Drittbetreuungs-Abzug (max.) Kinderzulage (min.)
Thurgau (TG) CHF 6’600 CHF 10’000 CHF 230
St. Gallen (SG) CHF 6’400 CHF 10’000 CHF 230
Zürich (ZH) CHF 9’000 CHF 10’000 CHF 250
Appenzell A. Rh. (AR) CHF 6’600 CHF 10’000 CHF 230
Genf (GE) CHF 9’500 CHF 25’000 CHF 305
Rechenbeispiel für eine Familie im Thurgau vs. Zürich: Nehmen wir eine Familie mit zwei Kindern (unter 12 Jahre) und einem steuerbaren Einkommen von CHF 120’000. Beide Elternteile sind erwerbstätig und haben jährliche Drittbetreuungskosten von CHF 15’000. Bundessteuer: Beide Familien profitieren vom gleichen Kinderabzug (2 x CHF 6’600 = CHF 13’200) und Drittbetreuungs-Abzug (2 x CHF 10’100 = CHF 20’200). Kanton Thurgau: Kinderabzug: CHF 6’600 pro Kind. Drittbetreuungs-Abzug: CHF 10’000 pro Kind (maximal). Die Familie kann also nur CHF 20’000 abziehen, obwohl CHF 15’000 Kosten entstanden sind. Kanton Zürich: Kinderabzug: CHF 9’000 pro Kind. * Drittbetreuungs-Abzug: CHF 10’000 pro Kind (maximal). Auch hier sind die Kosten für die Drittbetreuung begrenzt. Dieses vereinfachte Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, die kantonalen Besonderheiten zu kennen. Die effektive Steuerersparnis durch den Kinderfreibetrag Steuern Schweiz-Äquivalent kann je nach Kanton und Gemeinde um mehrere tausend Franken pro Jahr variieren. Es lohnt sich, die Steuergesetze deines Kantons genau zu studieren oder eine Steuerberatung in Anspruch zu nehmen.
Schweizer Franken Münzen und ein Rechenschieber, symbolisch für Kinderfreibetrag Steuern Schweiz
Familienzulagen sind in der Schweiz eine wichtige finanzielle Unterstützung für Familien.

🗓 Kinderfreibetrag für Kinder über 18 Jahren: Was gilt?

Wenn deine Kinder das 18. Lebensjahr vollendet haben, ändern sich die Regelungen für die steuerliche Entlastung. Der Kinderfreibetrag Steuern Schweiz-Äquivalent ist dann nicht mehr an das Alter, sondern an die Ausbildung gekoppelt. Ausbildungszulagen: Für Kinder ab 16 Jahren, die sich in Ausbildung befinden (z.B. Gymnasium, Berufslehre, Studium), hast du Anspruch auf Ausbildungszulagen. Der Bundesmindestbetrag liegt bei CHF 250 pro Kind und Monat. Diese Zulagen werden maximal bis zum 25. Lebensjahr oder bis zum Abschluss der Ausbildung ausbezahlt. Steuerliche Abzüge für Kinder in Ausbildung: Auch für volljährige Kinder in Ausbildung kannst du weiterhin steuerliche Abzüge geltend machen. Die Voraussetzungen sind jedoch spezifischer:
  • Das Kind muss sich in einer Erstausbildung befinden.
  • Das Kind darf kein oder nur ein geringes eigenes Erwerbseinkommen haben (die genaue Grenze variiert je nach Kanton, liegt aber oft bei CHF 15’000 – CHF 20’000 pro Jahr).
  • Du musst weiterhin für den Unterhalt des Kindes aufkommen.
Die Höhe des Abzugs für volljährige Kinder in Ausbildung ist ebenfalls kantonal unterschiedlich. Einige Kantone gewähren hier höhere Abzüge als für minderjährige Kinder, um die höheren Ausbildungskosten zu berücksichtigen. Es ist ratsam, die spezifischen Bestimmungen deines Kantons zu prüfen und alle Ausbildungsbestätigungen und Belege für den Unterhalt sorgfältig aufzubewahren.

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❓ Häufige Fragen zu Kinderfreibetrag Steuern Schweiz

Was ist ein Kinderfreibetrag in der Schweiz und wer bekommt ihn?

In der Schweiz gibt es keinen direkten «Kinderfreibetrag» im deutschen Sinne. Stattdessen profitierst du von Kinderabzügen, die du in deiner Steuererklärung geltend machen kannst, sowie von Abzügen für Drittbetreuungskosten. Zusätzlich erhältst du monatliche Familienzulagen (Kinder- und Ausbildungszulagen). Anspruch darauf haben grundsätzlich die Eltern, die für den Unterhalt und die Betreuung des Kindes aufkommen, wobei die genauen Regeln je nach Kanton variieren können.

Wie erfahre ich, welche Kinderabzüge ich geltend machen kann?

Die Höhe und Art der Kinderabzüge hängen stark von deinem Wohnkanton und deiner Gemeinde ab. Die Bundessteuer gewährt einen einheitlichen Kinderabzug. Für kantonale und kommunale Abzüge musst du die Steuergesetze deines Kantons prüfen. Diese Informationen findest du in der Regel auf der Website deiner kantonalen Steuerverwaltung oder in den Wegleitungen zur Steuererklärung. Es lohnt sich, diese genau zu studieren, um alle Möglichkeiten des Kinderfreibetrag Steuern Schweiz-Äquivalents auszuschöpfen.

Was ist besser: Kinderabzüge oder Familienzulagen?

Kinderabzüge und Familienzulagen sind zwei unterschiedliche Formen der finanziellen Unterstützung und ergänzen sich. Kinderabzüge reduzieren dein steuerbares Einkommen, wodurch du weniger Steuern zahlen musst. Familienzulagen hingegen sind direkte, monatliche Auszahlungen, die nicht versteuert werden. Es ist nicht eine Frage, was besser ist, sondern dass du beide Möglichkeiten voll ausschöpfst, da sie unterschiedliche Zwecke erfüllen und dir beide zustehen, um die finanzielle Last durch Kinder zu mindern.

Kann ich Kinderabzüge für Kinder über 18 Jahre beantragen?

Ja, auch für Kinder über 18 Jahren kannst du unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin steuerliche Abzüge geltend machen. Dies gilt in der Regel, wenn das Kind sich noch in einer Erstausbildung befindet und du weiterhin für seinen Unterhalt aufkommst. Zudem darf das Kind kein oder nur ein geringes eigenes Erwerbseinkommen haben. Die Altersgrenze liegt meist bei 25 Jahren oder dem Abschluss der Ausbildung. Prüfe die genauen Bedingungen in den Steuergesetzen deines Kantons.

Welche Rolle spielen Drittbetreuungskosten bei den Steuern?

Drittbetreuungskosten sind ein wichtiger Posten, den du von den Steuern abziehen kannst, wenn du deine Kinder extern betreuen lässt, weil du einer Erwerbstätigkeit nachgehst oder dich in Ausbildung befindest. Dazu gehören Kosten für Kita, Tagesmutter oder Hort. Auf Bundesebene liegt der maximale Abzug bei CHF 10’100 pro Kind und Jahr, aber die kantonalen Obergrenzen können abweichen. Es ist unerlässlich, alle Belege für diese Kosten aufzubewahren und in der Steuererklärung korrekt anzugeben.

✅ Fazit: Steuerliche Entlastung für Familien in der Schweiz

Auch wenn es in der Schweiz keinen direkten «Kinderfreibetrag» nach deutschem Vorbild gibt, profitieren Familien von einem umfassenden System aus Kinderabzügen, Abzügen für Drittbetreuungskosten und Familienzulagen. Diese Entlastungen sind essenziell für das Familienbudget und sollten voll ausgeschöpft werden. Der Schlüssel liegt darin, die spezifischen Regelungen deines Wohnkantons und deiner Gemeinde genau zu kennen, da die Beträge und Voraussetzungen erheblich variieren können. Wer die steuerlichen Möglichkeiten des Kinderfreibetrag Steuern Schweiz-Äquivalents nicht nutzt, verschenkt bares Geld.

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