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Familienzulagen Schweiz 2026: alle Kantone, CHF 215 bis 330

Turnverein Kinder Ostschweiz: Warum er so wertvoll ist

Als Vater von zwei Kindern habe ich jahrelang geglaubt, Kinderzulagen seien überall gleich hoch. Das stimmt nicht – und der Unterschied ist grösser, als die meisten denken. Die Familienzulagen Schweiz 2026 reichen von CHF 215 bis CHF 330 pro Kind und Monat, je nach Kanton. Über eine Kindheit gerechnet sind das mehrere zehntausend Franken Differenz.

Kurz zusammengefasst: Die Familienzulagen Schweiz 2026 betragen mindestens CHF 215 pro Kind und Monat, für Kinder in Ausbildung CHF 268. Massgebend ist der Arbeitskanton, nicht der Wohnkanton. In der Ostschweiz zahlen St. Gallen und Appenzell Innerrhoden je CHF 245, Appenzell Ausserrhoden CHF 230 – der Thurgau bleibt beim Bundesminimum von CHF 215. Eine Geburtszulage gibt es in keinem der vier Ostschweizer Kantone.

Stand: 17. August 2026 · Quelle der Ansätze: BSV-Tabelle «Arten und Ansätze der Familienzulagen 2026» vom 12.12.2025

Familienzulagen Schweiz 2026: die Mindestansätze des Bundes

Rechtsgrundlage ist das Bundesgesetz über die Familienzulagen (FamZG). Der Bund legt Mindestbeträge fest, die Kantone dürfen darüber hinausgehen – nach unten aber nicht abweichen. Per 1. Januar 2025 wurden die Ansätze erstmals seit 2009 erhöht, von CHF 200 auf CHF 215 und von CHF 250 auf CHF 268. Für 2026 gelten dieselben Werte.

Zulage Bundesminimum 2026 Für wen
Kinderzulage CHF 215 / Monat pro Kind bis zum 16. Geburtstag
Ausbildungszulage CHF 268 / Monat Kinder in Ausbildung, 16 bis 25 Jahre
Geburtszulage kein Bundesminimum nur wo der Kanton sie vorsieht

Die genauen Ansätze aller Kantone veröffentlicht das Bundesamt für Sozialversicherungen jährlich als Tabelle. Wer es ganz genau wissen will, findet dort auch die Beitragssätze der Ausgleichskassen.

Familienzulagen Schweiz 2026 in der Ostschweiz

Hier wird es für uns konkret. Die vier Ostschweizer Kantone behandeln ihre Familien unterschiedlich – und ausgerechnet der Thurgau ist der knausrigste:

Kanton Kinderzulage Ausbildungszulage Geburtszulage
St. Gallen CHF 245 CHF 298 keine
Appenzell Innerrhoden CHF 245 CHF 298 keine
Appenzell Ausserrhoden CHF 230 CHF 280 keine
Thurgau CHF 215 CHF 280 keine
Schaffhausen CHF 230 CHF 290 keine

Der Unterschied zwischen Thurgau und St. Gallen beträgt CHF 30 pro Kind und Monat. Bei zwei Kindern über sechzehn Jahre sind das CHF 720 im Jahr – nur weil der Arbeitsort auf der anderen Seite der Kantonsgrenze liegt.

Wichtig für alle, die im Thurgau wohnen und in St. Gallen arbeiten: Für dich gilt der St. Galler Ansatz. Dazu gleich mehr.

Alle Kantone im Vergleich

Zur Einordnung die Spannweite der Familienzulagen Schweiz 2026 über das ganze Land. Zug zahlt am meisten, sieben Kantone bleiben beim Bundesminimum:

Kanton Kinderzulage Ausbildungszulage
Zug CHF 330 CHF 330 / 385
Wallis CHF 327 / 435 CHF 477 / 585
Genf CHF 311 / 411 CHF 415 / 515
Basel-Stadt CHF 275 CHF 325
Bern CHF 250 CHF 310
St. Gallen CHF 245 CHF 298
Aargau CHF 225 CHF 278
Thurgau, Zürich, Tessin, Glarus, Solothurn, Basel-Landschaft CHF 215 CHF 268 – 280

Wo zwei Beträge stehen, hängt der höhere am dritten Kind oder am Alter. In Zürich gilt CHF 215 bis zum zwölften Geburtstag und CHF 268 danach, in Luzern und im Wallis gelten ähnliche Staffelungen.

Der Arbeitskanton entscheidet, nicht der Wohnkanton

Das ist der Punkt, an dem die meisten falsch liegen – und der bei den Familienzulagen Schweiz 2026 bares Geld bedeutet. Ausbezahlt wird nach dem Recht des Kantons, in dem der zahlungspflichtige Elternteil arbeitet. Wer in Kreuzlingen wohnt und in St. Gallen angestellt ist, bekommt CHF 245 statt CHF 215. Umgekehrt genauso.

Wenn beide Eltern erwerbstätig sind, gilt eine feste Rangfolge. Vereinfacht: Vorrang hat, wer im Wohnkanton des Kindes erwerbstätig ist; danach zählt das höhere AHV-pflichtige Einkommen. Verdient der Elternteil im grosszügigeren Kanton weniger, gibt es unter Umständen eine Differenzzahlung. Die Regeln im Detail erklärt das Merkblatt der AHV/IV-Informationsstelle.

Aus der Praxis: Wir haben in unserem Bekanntenkreis zwei Familien, bei denen jahrelang der falsche Elternteil den Antrag gestellt hatte. Rückwirkend nachfordern lässt sich das nur fünf Jahre – danach ist das Geld weg.

Wer Anspruch auf die Familienzulagen Schweiz 2026 hat

  • Arbeitnehmende: Anspruch ab dem ersten Franken Lohn, sofern das AHV-pflichtige Einkommen mindestens CHF 7’350 im Jahr beträgt.
  • Selbstständigerwerbende: seit 2013 ebenfalls anspruchsberechtigt, über die eigene Familienausgleichskasse.
  • Nichterwerbstätige: Anspruch bei bescheidenem Einkommen, Grenze und Verfahren sind kantonal geregelt.
  • Arbeitslose: Zuschlag zur Arbeitslosenentschädigung statt Familienzulage.

Pro Kind wird die Zulage nur einmal ausbezahlt. Leben die Eltern getrennt, erhält sie in der Regel der Elternteil mit der elterlichen Sorge. Auch Stiefkinder, Pflegekinder und Geschwister im eigenen Haushalt können Anspruch auslösen.

So beantragst du die Zulage

  1. Formular beim Arbeitgeber verlangen. Angestellte laufen immer über den Arbeitgeber, der wiederum bei einer Familienausgleichskasse angeschlossen ist.
  2. Unterlagen beilegen. Geburtsschein oder Familienausweis, bei älteren Kindern die Ausbildungsbestätigung der Schule oder des Lehrbetriebs.
  3. Bei Selbstständigkeit direkt zur Kasse. Zuständig ist die Familienausgleichskasse, bei der du angeschlossen bist – im Thurgau die Sozialversicherungsanstalt Thurgau, in St. Gallen die SVA St. Gallen.
  4. Jedes Jahr die Ausbildungsbestätigung nachreichen. Das ist der häufigste Grund, warum die Ausbildungszulage plötzlich stoppt.

Der Übergang von der Kinder- zur Ausbildungszulage passiert nicht automatisch. Du musst ihn melden – sonst laufen die tieferen CHF 215 weiter, obwohl dir CHF 268 oder mehr zustehen.

Vier Fehler, die Geld kosten

Aus den Rückmeldungen unserer Leserinnen und Leser wiederholen sich vier Muster:

  • Falscher Elternteil beantragt. Wer im teureren Kanton arbeitet, sollte prüfen, ob er vorrangig anspruchsberechtigt ist.
  • Ausbildungszulage vergessen. Ab dem 16. Geburtstag oder ab Ausbildungsbeginn steigt der Betrag – aber nur auf Meldung.
  • Stellenwechsel nicht gemeldet. Beim Wechsel über eine Kantonsgrenze ändert sich der Ansatz, oft ohne dass jemand darauf hinweist.
  • Zulagen bei der Steuererklärung übersehen. Familienzulagen sind steuerbares Einkommen, dafür gibt es andere Abzüge – mehr dazu in unserem Beitrag zum Steuerabzug für Eltern in der Schweiz.

Was sonst noch für Familien drinliegt

Die Familienzulagen Schweiz 2026 sind nur ein Baustein. Rund um die Geburt greift die Mutterschaftsentschädigung, bei den Prämien lohnt sich ein Blick auf die Krankenversicherung für Kinder, und wer die Zulage nicht laufend verbraucht, legt sie sinnvollerweise auf ein Kindersparkonto. Für Thurgauer Familien lohnt zusätzlich der Familienausweis Thurgau, und wer grundsätzlich sparen will, findet Ideen unter günstig leben als Familie in der Ostschweiz.

Was der Unterschied über eine Kindheit ausmacht

Monatliche Beträge klingen harmlos. Gerechnet über die Zeit, in der ein Kind Anspruch auslöst, wird daraus eine ernstzunehmende Summe. Die folgende Rechnung geht von sechzehn Jahren Kinderzulage plus vier Jahren Ausbildungszulage aus – also einem Kind, das mit zwanzig die Lehre oder das Studium abschliesst.

Kanton 16 Jahre Kinderzulage 4 Jahre Ausbildungszulage Total pro Kind
Thurgau CHF 41’280 CHF 13’440 CHF 54’720
Appenzell Ausserrhoden CHF 44’160 CHF 13’440 CHF 57’600
St. Gallen CHF 47’040 CHF 14’304 CHF 61’344
Zug CHF 63’360 CHF 15’840 CHF 79’200

Zwischen Thurgau und St. Gallen liegen damit gut CHF 6’600 pro Kind, zwischen Thurgau und Zug fast CHF 25’000. Bei zwei Kindern verdoppelt sich das. Niemand zieht deswegen um – aber bei einem ohnehin anstehenden Stellenwechsel über die Kantonsgrenze ist es eine Zahl, die in die Überlegung gehört.

Wer die Familienzulagen bezahlt

Die Zulagen kommen nicht aus der Staatskasse, sondern aus den Familienausgleichskassen. Finanziert werden sie über Lohnprozente der Arbeitgeber. Das erklärt auch, warum die Ansätze kantonal so unterschiedlich ausfallen: Wo mehr ausbezahlt wird, zahlen die Betriebe mehr ein.

Kanton Beitrag Arbeitgeber Kinderzulage
Thurgau 1,4 % CHF 215
Appenzell Ausserrhoden 1,6 % CHF 230
Appenzell Innerrhoden 1,6 % CHF 245
St. Gallen 1,8 % CHF 245

Für dich als Elternteil ändert das nichts – vom Lohn wird für die Familienzulagen nichts abgezogen, ausser in einzelnen Westschweizer Kantonen. Wer selbstständig ist, zahlt den Beitrag allerdings selbst, und zwar auf dem Einkommen bis CHF 148’200.

Sonderfälle, die in der Ostschweiz häufig vorkommen

Arbeiten in Deutschland, wohnen im Thurgau

Am Bodensee ist das Alltag. Innerhalb der EU und der EFTA gilt: Zuständig ist grundsätzlich der Staat, in dem die Erwerbstätigkeit ausgeübt wird. Arbeitet der andere Elternteil in der Schweiz, kann eine Differenzzahlung dazukommen, wenn die schweizerische Leistung höher ist als die ausländische. Das ist der Punkt, an dem sich der Anruf bei der Ausgleichskasse wirklich lohnt – die Konstellationen sind zu verschieden für eine Faustregel.

Getrennte oder geschiedene Eltern

Die Zulage wird pro Kind nur einmal ausgerichtet. Anspruch hat in der Regel der Elternteil, bei dem das Kind lebt. Ist die Zulage beim anderen Elternteil höher, kann die Differenz nachgefordert werden. Wichtig: Familienzulagen gehören dem Kind und sind bei der Berechnung des Unterhalts zu berücksichtigen.

Mehrere Arbeitgeber oder Teilzeit

Auch Teilzeit löst den vollen Anspruch aus, sofern das Jahreseinkommen über CHF 7’350 liegt. Bei mehreren Anstellungen zahlt die Kasse jenes Arbeitgebers, bei dem der höhere Lohn anfällt. Wer knapp unter der Einkommensgrenze bleibt, prüft den Anspruch als nichterwerbstätige Person.

Was sich 2027 ändern könnte

Auf Bundesebene liegt eine parlamentarische Initiative auf dem Tisch, welche die Mindestansätze auf CHF 250 für die Kinderzulage und CHF 300 für die Ausbildungszulage anheben will. Beschlossen ist nichts, und mehrere Kantonsregierungen haben sich in der Vernehmlassung dagegen ausgesprochen – unter anderem der Aargau, der seine Ansätze eben erst eigenständig um CHF 10 erhöht hat.

Für die Familienzulagen Schweiz 2026 ändert das nichts. Sollte die Erhöhung durchkommen, würden vor allem die Kantone am Bundesminimum nachziehen müssen – der Thurgau gehört dazu. Wir aktualisieren diesen Beitrag, sobald ein Entscheid vorliegt.

Checkliste: in zehn Minuten geprüft

  • In welchem Kanton arbeitet der Elternteil, der die Zulage bezieht – und stimmt der ausbezahlte Ansatz mit der Tabelle oben überein?
  • Steht der Betrag korrekt im Lohnausweis?
  • Ist ein Kind über sechzehn und in Ausbildung, läuft aber noch die Kinderzulage?
  • Hat einer von euch die Stelle gewechselt, ohne die Zulage neu anzumelden?
  • Arbeitet der andere Elternteil in einem Kanton mit höherem Ansatz?

Wer bei einem dieser Punkte ins Stocken gerät, ruft die Familienausgleichskasse an. Meine Erfahrung nach zwei solchen Anrufen: Die Auskunft dauert keine zehn Minuten, und die Leute dort sind erstaunlich geduldig.

Familienzulagen Schweiz 2026 im Alltag: zwei Rechenbeispiele

Familie Keller, Weinfelden. Beide Eltern arbeiten im Thurgau, zwei Kinder im Alter von acht und siebzehn Jahren, das ältere in der Lehre. Sie erhalten CHF 215 für das jüngere und CHF 280 für das ältere Kind, zusammen CHF 495 pro Monat oder CHF 5’940 im Jahr.

Familie Brunner, Kreuzlingen. Gleiche Kinder, gleiches Alter – aber der Vater pendelt nach St. Gallen. Für die Familie bedeutet das CHF 245 und CHF 298, zusammen CHF 543 pro Monat. Über das Jahr sind das CHF 576 mehr als bei Familie Keller, bei identischer Wohnadresse im Kanton Thurgau.

Der Unterschied entsteht ausschliesslich durch den Arbeitsort. Genau deshalb steht in jedem sauberen Überblick über die Familienzulagen Schweiz 2026 die Frage nach dem Arbeitskanton an erster Stelle – noch vor der Frage nach dem Alter der Kinder.

Wo du die verbindliche Auskunft bekommst

Dieser Beitrag gibt einen Überblick, keine Verfügung. Verbindlich sind die kantonalen Ausgleichskassen und, bei Streitfällen, die gesetzlichen Bestimmungen des FamZG. Für die Ostschweiz sind das die Sozialversicherungsanstalt Thurgau, die SVA St. Gallen sowie die Ausgleichskassen der beiden Appenzell. Wer angestellt ist, geht immer zuerst über die Personalabteilung – dort liegt das Antragsformular der angeschlossenen Kasse.

Ein Hinweis aus eigener Erfahrung: Bewahre die Ausbildungsbestätigungen digital auf. Sie werden jedes Jahr verlangt, und die Zulage stoppt kommentarlos, wenn sie fehlt. Bei uns hat das einmal zwei Monate gedauert, bis alles nachgezahlt war.

Häufige Missverständnisse

«Kinderzulagen sind vom Einkommen abhängig.» Nein. Anders als Prämienverbilligungen oder Stipendien werden Familienzulagen unabhängig vom Verdienst ausbezahlt. Ob ein Haushalt CHF 60’000 oder CHF 300’000 verdient, spielt für den Anspruch keine Rolle. Nur bei Nichterwerbstätigen gilt eine Einkommensgrenze.

«Für das dritte Kind gibt es überall mehr.» Das trifft nur auf einen Teil der Westschweizer Kantone zu, etwa Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg und Genf. In der Ostschweiz ist der Ansatz pro Kind gleich hoch, unabhängig von der Kinderzahl.

«Während der Elternzeit fällt die Zulage weg.» Nein. Solange das Arbeitsverhältnis besteht und Lohn oder eine Erwerbsersatzleistung fliesst, läuft die Zulage weiter. Auch bei Krankheit gilt der Anspruch grundsätzlich noch für den Monat des Ereignisses und die drei folgenden Monate.

«Ich bekomme die Zulage automatisch.» Leider nicht. Weder die Geburt noch der Ausbildungsbeginn noch der Stellenwechsel lösen von sich aus eine Anpassung aus. Jede Änderung will gemeldet sein.

Häufige Fragen zu den Familienzulagen Schweiz 2026

Wie hoch ist die Kinderzulage im Thurgau 2026?

Der Thurgau zahlt das Bundesminimum von CHF 215 pro Kind und Monat. Die Ausbildungszulage liegt mit CHF 280 leicht über dem Minimum von CHF 268. Eine Geburtszulage gibt es im Thurgau nicht.

Bekomme ich die Zulage nach Wohnkanton oder Arbeitskanton?

Nach Arbeitskanton. Wer in Frauenfeld wohnt und in St. Gallen arbeitet, erhält den St. Galler Ansatz von CHF 245. Bei zwei erwerbstätigen Eltern entscheidet eine gesetzliche Rangfolge, welcher Elternteil vorrangig anspruchsberechtigt ist.

Ab wann gilt die Ausbildungszulage?

Ab Beginn einer nachobligatorischen Ausbildung, frühestens ab Ende des Monats, in dem das Kind 15 Jahre alt wird. Sie läuft bis zum Abschluss, längstens bis zum 25. Geburtstag. Du musst sie mit einer Ausbildungsbestätigung anmelden.

Gibt es in der Ostschweiz eine Geburtszulage?

Nein. Weder Thurgau noch St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden oder Appenzell Innerrhoden richten eine Geburts- oder Adoptionszulage aus. Solche Zulagen kennen vor allem Kantone wie Freiburg, Waadt, Wallis, Genf und Jura.

Kann ich Familienzulagen rückwirkend fordern?

Ja, bis zu fünf Jahre rückwirkend. Wenn du merkst, dass ein Antrag nie gestellt wurde oder der falsche Elternteil bezogen hat, melde dich bei der zuständigen Familienausgleichskasse.

Sind Familienzulagen steuerbar?

Ja, sie zählen zum steuerbaren Einkommen und erscheinen im Lohnausweis. Dafür stehen Eltern Kinder- und Betreuungsabzüge zu, die kantonal unterschiedlich hoch ausfallen.

Die Ansätze in diesem Beitrag stammen aus der offiziellen BSV-Tabelle mit Stand 12. Dezember 2025 und gelten für das Jahr 2026. Kantone können ihre Beträge auf einen Jahreswechsel anpassen – bei einem Stellenwechsel oder Umzug lohnt der kurze Blick auf die Website deiner Ausgleichskasse.

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